Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Prävention
Dr. Dr. med. Herbert Mück (51061 Köln)

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33-jährige Patientin mit Double Depression und Selbstwertproblematik


Ich habe eine Therapie angefangen, weil mich mein ganz normales Leben belastet hat. Weil ich alles anstrengend fand, mich über nichts freuen konnte, insbesondere nicht über meine Erfolge und ich sofort zu neuen Herausforderungen gehetzt bin. Ich hatte eine ständige innere Unruhe, die es mir unmöglich gemacht hat, mich zu entspannen. Meine Unzufriedenheit stammte aus dem Gefühl, dass ich nicht so war, wie ich sein wollte und wie ich dachte, dass andere mich haben wollen. Ich war ein Perfektionist und hatte große Schwierigkeiten etwas zu tun, wovon ich dachte, andere entziehen ihre Zustimmung.
 

In den letzten 2,5 Jahren habe ich schrittweise gelernt ein „ich-igeres“ Ich zu entwickeln, Theorien und Techniken kennen gelernt, die mir geholfen haben und helfen, mich zu einem authentischeren Menschen zu entwickeln und den Mut gefunden, immer besser Entscheidungen zu treffen, die sich unabhängig von der Zustimmung anderer richtig für mich anfühlen. Ich habe angefangen zu erkennen, dass ich auf mich selbst den größtmöglichen Einfluss habe und meine Welt gestalten kann, indem ich meine Gedanken und Taten umforme. Hierzu sind die Affirmationen ein wichtiges Mittel, welches mir besonders am Anfang der Therapie und während schwerer Phasen besonders hilft. Im Umgang mit schmerzhaften Situationen versuche ich, zwischen dem direkten Leid des Auslösers zu unterscheiden und dem Kummer, der entsteht, weil ich selbst die Situation nicht loslassen kann. Deshalb ist insbesondere die Bewusstwerdung meiner inneren Zustände, deren Benennung und das Auseinandersetzen mit den damit verbundenen Gefühlen etwas, was mir jeden Tag hilft, wahrzunehmen, was gerade mit mir passiert und dagegen zu steuern, wenn ich wieder in eine ungesunde Richtung drifte. Ich habe erkannt, dass die Angst vor einem zukünftigen Ereignis meist schlimmer ist, als das Ereignis an sich und schaffe es immer besser offen auf Situationen zuzugehen. Wo ich früher im Vorhinein möglichst viel planen und somit kontrollieren wollte, kann ich es nun immer besser Dinge entspannter auf mich zukommen zu lassen. Ich bin meinem inneren Kritiker gegenüber aufmerksamer geworden und versuche rechtzeitig zu verhindern, wenn er mir keine konstruktiven Ratschläge gibt.  Fast mit am Wichtigsten für mich war zu realisieren, dass ich etwas tun MUSS und KANN, um Dinge zu verändern, also aktiv zu werden an erster Stelle jeder Weiterentwicklung steht.
 

Ich habe gelernt auf viele meiner Eigenschaften stolz zu sein, hierzu hat die Erstellung der Power Point Folien und auch die Freundschaftsgutachten sicherlich einen großen Beitrag geleistet.

Die Biografie über meine Mutter hat unser Verhältnis deutlich verbessert und auch wenn ich es immer noch nicht länger als 5 Tage mit ihr aushalte, dazu beigetragen, dass ich mit mehr Geduld und frei von Schuldgefühlen mit ihr umgehen kann.

 

Der sicherlich schwierigste und einschneidenste Schritt war die Auflösung meiner Ehe. Dieser Weggang hat sehr große Schuldgefühle in mir ausgelöst, aber ich weiß trotzdem, dass es der richtige Schritt war, zu dem ich ohne die Weiterentwicklung in der Therapie nicht den Mut gehabt hätte. Ich bin froh und stolz darauf, dass ich meinen Mann immer mit Respekt und Achtung behandelt habe und erkenne seine großartigen, positiven Eigenschaften an. Ich weiß, dass er ein toller Mensch ist und der beste Mann, der mir bisher in meinem Leben begegnet ist. Unter diesem Aspekt leider, hat die Weiterentwicklung zu meiner jetzigen Persönlichkeit dazu geführt, dass wir nicht mehr zueinander gepasst haben.
 

Bei Herrn Mücks Therapieform handelt es sich meiner Meinung nach um eine umfassende Art von Psychotherapie. Damit meine ich, dass es sich weder um eine reine Psychoanalyse handelte, in welcher der Fokus hauptsächlich („nur“) auf die Vergangenheit gelegt wird, bzw. nur um eine reine Verhaltenstherapie, bei der die Ursachen der Leiden (die meist in der Kindheit liegen) außer Acht gelassen werden, dafür aber konkrete Anleitung zur Änderung des Verhaltens gegeben werden. Herr Mück hat den Therapieansatz jeweils dem Moment angepasst und versucht, allen meine Fragen/Problemen und Erwartungen jeweils situationsgerecht zu begegnen.
 

Zudem haben mir am meisten die Konzepte und Methoden geholfen, die ich später als Buddhistische Form der Psychotherapie kennengelernt habe. Hierdurch hat sich eine (noch anhaltende) Wandlung in meinem Leben vollzogen, für die ich außerordentlich dankbar bin.

Ich fühle mich heute immer mehr als die Persönlichkeit, die ich zwar schon immer gewesen bin, die aber unter meinen eigenen Ängsten, Vorstellungen von mir und anderen und meiner eigenen und der Erwartung anderer begraben war. Ich lebe meinem Leben nun immer mehr so wie es ist, als dem hinterher zu hetzen, wie ich es haben will oder mir vorstelle. Es ist nicht perfekt, es ist nicht schmerzlos, es läuft nicht immer so wie ich es mir vorstelle und ich habe immer noch mit Problemen zu kämpfen. Ich habe nun jedoch erkannt und erkenne immer mehr, dass sich alles immer weiterentwickelt und ich mit und trotz der Veränderungen Zufriedenheit empfinden kann. Dass ich in der Lage bin, selbst schwierige Situationen zu meistern und daraus zu lernen. Und zuversichtlich und mit Hoffnung ständig aufs neue den nächsten Schritt in mein restliches Leben zu tun.